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Die ersten Jahre 1963-1974

Sportlich kämpfte unsere Mannschaft um Siege im LVZ-Stadtpokal, ohne ihn jemals zu gewinnen. 1970 konnten wir bemerkenswerte Erfolge verzeichnen, wie der 9:0 und 10:0 Sieg gegen die Mannschaft vom Versandhaus Markleeberg. Ein ebenfalls gern gesehener Spielpartner war VVW Centrum Warenhaus, die uns zum Tore schießen einluden. Ein besseres Abschneiden war aufgrund der Niederlagen gegen Handwerk, Beucha und Rotation nicht möglich. Im folgenden Spieljahr hätte es fast geklappt. Zunächst konnten mehrere Kontrahenten besiegt werden. Dabei war der 4:3 Sieg gegen VVW Centrum besonders hervorzuheben. In dieser Partie konnte Sportsfreund Günter Jahn das 1.000 Tor in des Gegners Maschen setzen! Am 17.6.1972 war es dann soweit: Die WSG - Elf stand im Endspiel gegen KIROW Leipzig. Trotz Engagement und Spiellaune aller mußten wir uns mit 1:3 geschlagen geben.

Auch in den Jahren 1973 und 1974 konnte aufgrund unterschiedlicher Leistungen der ganz große Erfolg nicht erreicht werden. Trotzdem konnten wir uns über zahlreiche Torschützenfeste heftig freuen und über derbe Niederlagen ärgern.

Höhepunkte in jedem Jahr waren die Freundschaftsspielreisen. So 1970 die Fahrt nach Bredereiche, bei der wir den Gastgeber mit 3:0 bezwingen konnten. Unvergessen auch das Match am 9.5.1971 gegen die Fleischer von Wernigerode. Für die vom Kneipenbesuch am Vorabend gestreßten Spieler hatte Hans Mittagsschlaf angeordnet. Trotz dieser Maßnahme wurde das Spiel mit 0:2 verloren. Ob dafür die am Querbalken des gegnerischen Tores hängende Salami Schuld war, ist heute noch ungeklärt. Auch von der Reise nach Elgersburg, kurz vor Weihnachten 1971, konnten wir mit einem 1:0 Erfolg zurückkehren. Last not least das Länderspiel in Marianzke Lazne im sonnigen Mai 1973. Gegen die Studentenauswahl der hiesigen Hotel-Fachschule konnte auf einen Hartplatz ein 2:2 Unentschieden erkämpft werden.

Zum 50. Geburtstag von Hans Bader, wurde 1975 eine unvergessene Flugreise nach Budapest mit einem Freundschaftsspiel organisiert.

Geselligkeit war immer angesagt, wenn die jährlichen Weihnachtsfeiern am 1. Weihnachtsfeiertag im Restaurant „Stadt Kiew“ stattfanden.

 

Volkmar Reiche