Startseite  Spielberichte  Saison 2017/18  15.09.2017 Punktspiel

WSG Mitte - Dölzig

Zum Spiel erschienen;

Raphael, Stefan, Paul, Michael D., Marcus, Rene T., Christian Sch., Robert und Sebastian

 

Verantwortliche und Mitglieder:

Christian B., Thomas, Heiko und Uwe

 

Die Start-NEUN

Ein: 3-4-1

Tor: Michael D.

Abwehr: Schobi, Rapha, Paul

Mittelfeld: Robert, Stefan, Marcus, Sebastian

Sturm: Rene

 

Wechselspieler:

 

Zuschauer: 15

 

Kurzbericht:

18. Minute: 0:1

26. Minute: Gelb für Christian Sch.

50. Minute: 0:2

64. Minute: 0:3

 

Das alte Lied

Anhaenger und Wegbegleiter der WSG Mitte zu sein, ist gegenwaertig beinhartes Brot. Die Mannschaft ist willig, bekam aber leider in den vergangenen Spielen immer mehr Ihre Grenzen aufgezeigt. Nach der Klatsche gegen Roter Stern II und dem blöd gelaufenen Spiel bei Eintracht Holzhausen, wo mehr drin war, sollte uns das naechste Punktspiel gegen den SV Doelzig wieder mental aufbauen. Nach dem Punktestand (Doelzig 4, WSG 3) haette man von einem Spiel auf Augenhoehe ausgehen koennen. Haette. Aber die Mannschaftsaufstellung machte wieder einmal einen Strich durch die Rechnung. Zu so einem wichtigen Spiel fanden gerade einmal neun Spieler den Weg auf unseren Platz. Verletzungen, Krankheiten, Arbeitsverhinderungen ect.pp. Die Serie reisst nicht ab. Wie sollte man das Spiel angehen, bei einem Gegner, der bis dato auch keine grossen Baeume ausgerissen hatte? Da kein Torwart zur Verfuegung stand, musste Michael D. wieder einmal in unsere Kiste. Dadurch fehlte er in unserer Abwehr, welche diesmal von Raphael organisiert wurde. Ihm zur Seite standen Christian Sch. und Paul. Im Mittelfeld wurden Robert, Stefan Marcus und Sebastian aufgeboten. Rene war Spitze. Der Gegner konnte dagegen sogar mit einem Wechselspieler aufwarten. Doelzig nahm das Heft des Handelns zu Beginn gleich in die Hand ohne mit ihrer Spielerueberzahl so richtig etwas anzufangen. Aus den ersten 10 Minuten war nur eine Aktion erwaehnbar. Ein Ball knallte an die Latte unseres Gehaeuses. Ansonsten konnten wir alle Angriffsbemuehungen der Gaeste abwuergen, kamen aber selber zu keiner einzigen Gegenaktion. Als Zuschauer haette man sich getrost mit anderen Dingen beschaeftigen koennen, man haette nichts verpasst. In der 18. Minute schlug der Gegner zu. Zwischen zwei Abwehrspielern unseres Teams kam ein Doelziger an den Ball und schoss den Ball unhaltbar fuer Michael D. in die rechte Torwartecke. Da war es um unseren schoenen Plan, so lange wie moeglich ein Remis zu halten, vorbei. Die Fuehrung stand aber in den naechsten Minuten auf sehr wackeligen Fuessen, denn es taten sich ploetzlich Chancen fuer uns auf. Da wir unser Konzept von der massiven Abwehr nun umstellen mussten, versuchten unsere Mittelfeldspieler, allen voran Stefan, den Gegner auch einmal in ihrer Haelfte zu binden. Ueber die linke Angriffseite spielte er sich mit Sebastian im Doppelpass bis an den Fuenfmeterraum heran und hob den Ball gefuehlvoll auf den dort einlaufenden Robert. Leider war Robert mit diesem Ball voellig ueberfordert und konnte nicht zum eigentlich sicheren Ausgleich einnetzen. Eine kurz danach folgende erneute Dublette zwischen Stefan und Marcus ueber die gleiche Seite kam auch nicht zum Erfolg. Weitere Aktionen waren bis zur Pause Mangelware. Unsere Abwehr stand jetzt wieder sicher und Michael D. hielt das, was auf sein Tor kam. Christian Sch. erhielt seine schon obligatorische gelbe Karte nach Foulspiel am Gegner. Das die Kritik an den Spielern in der Pause ausfiel, verstand sich bei neun Spielern von alleine. Die zweite Halbzeit lief eigentlich genau so ab, wie die erste. Doelzig hatte zwangslaeufig mehr vom Spiel, tat sich aber gegen unsere verstaerkte Abwehr schwer. Erst nach 50 Minuten als wir wieder versuchten, doch noch das Unmoegliche zu schaffen und mehr uns nach vorn bewegten, taten sich einzelne Luecken in der Rueckwaertsbewegung auf. Eine nutzten die Gaeste mit einem schoenen Fernschuss ins rechte Angel. Wieder unhaltbar fuer Michael D. Das war eigentlich schon das Ende der Fahnenstange. Aber wir gaben immer noch nicht auf. Denn nun haette die Minute fuer Rene schlagen koennen. Er, der bisher leider im Angriff keine gute Figur machte und fast immer zur falschen Zeit am falschen Ort sich aufhielt, wurde von Stefan mit einer Sahneflanke von halb rechts ueber die zu weit aufgerueckte und ueberraschte Deckung der Doelziger angespielt. Doch er konnte mit diesem Zuckerpass nichts anfangen und sprang am Ball vorbei. Das war und blieb unsere groesste Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Nach 64 Minuten kassierten wir nach einem Konter das 0:3 und der Kaese war nun endgueltig gegessen. Doelzig wollte nun nicht mehr und wir konnten nicht mehr.

Wieder einmal ein trauriges Ende nach einem Spiel, fuer das man sich eigentlich viel mehr vorgenommen hatte. Aber mit neun Spielern, kann man nun mal nichts gewinnen. Und da war wieder das alte Lied.

Uwe Krost