Startseite  Spielberichte  Saison 2015/16  24.08.2015 Punktspiel

Energetik gegen WSG Mitte

Zum Spiel erschienen;

Franz, Marcus, Michael Kr., Rene, Jonas, David, Christian B., Christian Sch., Maik, Raphael und Michael Kl.

Verantwortliche:

Thomas, Uwe, Rainer, Heiko, Michael D.

Die Start-ELF

Ein 3 - 1 - 4 - 2.

Tor: Franz

Abwehr: Christian Sch., Raphael, Michael Kl.

6er: Jonas

Mittelfeld: Michael Kr., Christian B., Marcus, Maik

Sturm: David, Rene

Wechselspieler:

 

Zuschauer: 10

 

Kurzbericht:

18. Minute: Gelb für Christian Sch.

 

Gerechte Punkteteilung am Viadukt

Zum Abschluss der englischen Wochen (Vier Spiele innerhalb von 11 Tagen) erwartete uns die Mannschaft von Energetik. Als wir im letzten Spieljahr die Klingen kreuzten, mussten wir beide Spiele mit 3:2 an unseren Gegner verloren geben. Dieses Jahr sollte uns das nicht wieder passieren. Die Ausgangsposition sprach erst einmal für uns. Im Gegensatz zu Energetik hatten wir zumindest in dieser Saison schon gewonnen. Leider mussten wir wieder das Team umstellen, da Stefan und Tino wegen Verletzungen aus dem Glückauf-Spiel passen mussten. Darüber hinaus fehlte Paul. Gut das Marcus seinen Infekt auskuriert hatte und Christian Sch. auch wieder unsere Reihen verstärkte. So konnten wir wenigstens mit 11 Mann antreten. Energetik dagegen konnte bzgl. des Auswechselkontingents aus dem Vollen schöpfen.

Raphael koordinierte wie in den letzten Spielen die Abwehr und setzte Jonas auf den Spielmacher unserer Gastgeber an, der uns bei den letzten Aufeinandertreffen ziemlich zu schaffen gemacht hatte. Und das funktionierte. Energetik fehlte von Beginn an diese Anspielstation und musste umständliche Spielzüge konstruieren, welche wir meistens in der Lage waren zu unterbinden. Leider kam aber auf unserer Seite auch kein richtiger Spielfluss zustande, so dass David im Angriff sehr oft mit der Brechstange versuchen musste, mangels Unterstützung vom zu langsam nachrückenden Mittelfeld, den Torabschluss zu suchen. Unkontrollierte und viel zu weit vor dem Tor abgeschossene Bälle waren die Folge. Der Energetik – Keeper hatte nicht allzu viel zu tun und das was zumindest gefährlich aussah, nahm er sicher auf. Die gleiche Aussage konnte man über Franz in unserem Tor machen. Auch er war immer Herr der Lage und der Bälle. Das Spiel bestand aus sehr viel Stückwerk auf beiden Seiten und Spielzüge über 3 oder sogar 4 Stationen besaßen Seltenheitswert. Geniale Spielzüge und Torgelegenheiten waren auf beiden Seiten so gut wie nicht anzutreffen und daher nicht zu beschreiben. In den Fällen, wo die Strafräume betreten wurden, war für die jeweils angreifende Mannschaft Endstation. Energetik war in der 1.Halbzeit sicher noch das aktivere Team und besaß, wenn man es so nennen will, zwei Kopfballchancen, welche aber weit am Tor vorbei gingen. Durch dieses ständige Hin und Her zwischen den Strafräumen, war in diesem Spiel auch die Kondition gefragt. In der 1.Halbzeit sah das bei uns noch ganz gut aus, aber wie sollte das in der 2.Halbzeit weitergehen. Wir machten uns wieder gegenseitig Mut und hofften auf einen Fehler der Energetiker. Die 2.Halbzeit verlief zunächst so wie die erste geendet hatte. Wenig Gehaltvolles lief zusammen. Energetik wollte es noch einmal wissen, aber die vorgetragenen Angriffe wurden nur gefährlich, wenn einmal Jonas durch andere Zweikämpfe gehindert, den Spielmacher der Energetiker aus dem Blick verloren hatte. Aber das passierte nur sehr selten und hatte keine negativen Auswirkungen auf unser Spiel. Mitte der Halbzeit wandelte sich das Spiel. Plötzlich übernahmen wir das Regiment und spielten ein scharfes Forechecking im und am Strafraum des Gastgebers. Energetik kam nicht mehr über die Mittellinie und unsere Spitzen incl. Mittelfeld fingen die Angriffe in der gegnerischen Hälfte ab. Christian B. und Marcus taten sich dabei besonders hervor. Jonas, der sich jetzt noch außer seiner Spezialaufgabe zutraute, den Angriff zu verstärken, hatte sogar durch energisches Nachsetzen eine Minimalchance. Michael Kr. versuchte jetzt noch energischer an der Seite von David den Angriff zu unterstützen und holte bereits verlorene Bälle im Einsatz Mann gegen Mann zurück. Das entlastete natürlich unsere Abwehr und diese konnte ebenfalls alle aus der Hälfte der Energetiker geschlagenen Bälle wieder zurück senden. Leider vermochten wir aus diesem massiven Druck, den wir in dieser Phase ausübten, kein Kapital zu schlagen. Unser Gegner hatte alles was verteidigen konnte nach hinten geholt und da war einfach kein Durchkommen. David versuchte immer wieder geschickt Freistöße herauszuholen, die aber dann durch ihn oder Christian nicht verwertet werden konnten. Gegen Ende des Spieles waren so gut wie keine Spielzüge mehr zu sehen. Alles kroch mehr oder weniger auf der berühmten Felge. Die Bälle wurden nur noch planlos aus den jeweiligen Strafräumen geschlagen. Man hätte sicher noch bis zur einbrechenden Dunkelheit spielen können, ohne dass eines von den beiden Teams als Sieger das Spielfeld verlassen hätte. So blieb das unter dem Strich gerechte Remis als Endergebnis.

Uwe Krost