Startseite  Spielberichte  Saison 2013/14  08.04.2014   Punktspiel

Eintracht Holzhausen gegen WSG Mitte

Zum Spiel erschienen;

Christian Sch., Jonas, Michael D., Michael Kl., Tino, Mathias, David, Maik, Raphael, Chris, und Stefan

 

Trainer und Verantwortliche;

Thomas, Uwe, Heiko und Rainer

 

Die Start-Elf

Tor: Jonas

Abwehr: Christian Sch., Mathias, Michael Kl.

Mittelfeld: Tino, Stefan, Michael D., Raphael, Maik

Sturm: David, Chris

Wechselspieler:

 

Zuschauer: 17

 

Kurzbericht:

Keine Tore, Keine Karten

 

Gerechtes Remis zum Rückrundenauftakt

Nach dem Aufwärmfreundschaftsspiel gegen Glückauf, bei dem vier neue Spieler unseres Vereins ihre Visitenkarte abgaben und zwangsläufig vieles nicht rund laufen konnte, stand nun der heiße Start in die 2.Halbserie der Saison 2013/2014 an. Gegner war kein Geringerer als unser Tabellennachbar Eintracht Holzhausen, die sich ja in diesem Jahr den Aufstieg auf ihre schwarz-gelbe Fahne geschrieben haben und bisher auch auf einem guten Wege dahin sind. Die Erinnerung an das letzte Spiel gegeneinander, war in unseren Gedanken noch relativ frisch, da wir am letzten Spieltag der Hinrunde nach ca. einer Viertelstunde beim Spielstand von 0:2 für Eintracht, wegen Unterzahl aus Verletzungsgründen, das Spiel beenden mussten.

Dies sollte uns diesmal nicht wieder passieren und so konnten wir mit 11 Spielern das Spiel an der Arthur-Polenz-Straße beginnen. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Über dem Sportplatz, der schon qualitätsmäßig bessere Jahre erlebt hat, pfiff ein unangenehmer Wind, der uns in der 1.Halbzeit im Rücken begleitete. Das Spiel begann und wir hätten eigentlich schon führen müssen. Der erste Angriff über die linke Seite erfolgte mit einer Flanke von Stefan in den Strafraum der Eintracht, deren Abwehr in diesem Moment völlig indisponiert schien. Anders kann man es nicht erklären, denn Chris stand zwei Meter völlig frei vor dem Torwart und bekam den Fuß, nach seiner Schilderung, nicht richtig hinter den Ball. Tino, der rechts, ebenfalls frei, mit eingelaufen war, ereilte das gleiche Schicksal. Auch an ihm sauste der Ball vorbei. Was niemand im weiteren Spielverlauf erahnen konnte. Es sollte unsere größte Chance bleiben. Nun, der Handschuh war geworfen. Wir wollten im gleichen Stil weiterspielen und den Gegner in seiner Hälfte zu beschäftigen. David ging immer wieder aggressiv seinen Gegenspieler an, um ihn zu Fehlern zu zwingen. Stefan und Raphael versuchten in unsere Aktionen nach vorn einen Schliff hineinzubringen. Die Abwehr um Matthias hatte die Situation in den ersten zehn Minuten im Griff. Nach einer Viertelstunde änderte sich das Bild ein wenig, da Eintracht jetzt besser ins Spiel kam und seinerseits Nadelstiche in unsere Hälfte setzte. Besonders über unsere rechte Abwehrseite, versuchten sie öfters an bzw. in unseren Strafraum zu gelangen und Christian musste teilweise Kopf und Kragen riskieren, um die brenzligen Situationen zu bereinigen. Aber mit Glück und Geschick stand unsere Abwehr ihren Mann. Jonas, der Premiere in unserem Tor feierte, war sicher etwas aufgeregt und hatte in einer Situation in unserem Strafraum ein kleines Abstimmungsproblem mit Matthias, aber auch dies überstanden wir schadensfrei. Leider kamen wir nun nicht mehr so frei, wie o.a., vor das gegnerische Tor und Raphael versuchte sich mal aus 20 Metern mit einem Fernschuss, aber dieser ging doch einige Meter links am Kasten vorbei. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen mehr zu schießen, da uns ja der Wind begleitete, aber es ergaben sich keine verwertbaren Möglichkeiten. Die Halbzeit neigte sich dem Ende und nochmals stand der Gegner in unserem Strafraum. Wir verteidigten mit Mann und Maus und doch fiel plötzlich ein Spieler der Eintracht in einer unübersichtlichen Situation um. Der Schiedsrichter, der bis dahin beide Seiten weder bevorteilt noch benachteiligt hatte, verhielt sich auch hier neutral, forderte zum Weiterspielen auf und pfiff dann zur Halbzeit. Durchschnaufen. Heiko analysierte in der Pause die Fehler, lobte die guten Ansätze und gab Hinweise für die weitere Spielweise. Der Wind, der immer stärker wurde, war jetzt mit der Eintracht und man muße ihrerseits mit Fernschüssen rechnen, die wir in Halbzeit eins unsererseits schmerzlich vermissen ließen. Wechsel schlossen sich ohnehin aus, da keine Ersatzspieler anwesend waren.

Holzhausen versuchte gleich von Beginn an, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Ihr Spielmacher, der im Mittelfeld seine Kreise auch schon in der ersten Halbzeit zog und von uns eigentlich nie richtig neutralisiert werden konnte, machte auch jetzt von seiner Statur gebrauch und drängte immer wieder in Richtung unseres Strafraumes. Aber auch seine Mitspieler hatten Probleme mit den Platzverhältnissen und den Wetterbedingungen und konnten nur teilweise auf seine Spielgedanken eingehen. Viele Bälle gingen ins Torlinien- und Seitenaus, so dass die Spieler immer wieder erfolglos dem Ball hinterherrannten. Wir hatten uns jetzt auf eine defensive Spielweise eingependelt, um ggf. über Konter zum Erfolg zu kommen. David spielte dabei eine große Rolle. Er versuchte kontinuierlich sich an der Mittellinie anzubieten, um dann im Kampf Eins zu Eins in des Gegners Hälfte einzudringen. Leider hatte er in Chris als vorderste Spitze nur bedingt einen Spielpartner, da dieser oft mit sich und dem Spielgerät Probleme hatte und die jeweilige Spielsituation teilweise zu spät erkannte. Leider wurden dadurch erfolgversprechende Kontersituationen auf leichtwertige Art an den Gegner abgeschenkt. Wegen Schüssen, die wie Rückpässe auf den Eintracht-Torwart zurollten, kam dieser nicht ins Schwitzen. Anders waren da schon einzelne Schussansätze von David, die aber auch das Tor verfehlten. Es ging in der zweiten Hälfte hin und her, aber große Gefahr kam auf beiden Seiten nicht auf. Das änderte sich als die letzte Viertelstunde eingeläutet wurde. Holzhausen zog noch einmal an und über ihre linke Angriffsseite spielten sie sich plötzlich völlig frei in unseren Strafraum. Nur noch Jonas stand dem Eintracht-Angreifer gegenüber und konnte mit einem wunderbaren Beinreflex, den Richtung Tor abgegebenen Schuss zur Ecke abwehren. Nicht lange danach musste Tino ein Dejavu haben, denn wieder wurde seine Seite durch den Gegner, auf dieselbe Art ausgehebelt. Diesmal wurde der Ball durch den in unseren Strafraum eindringenden Spieler von der Grundlinie zurück an den Strafraum gespielt und von dort zog ein Spieler direkt ab. Jonas stand wieder goldrichtig und wehrte den Ball ab. Die Situation hätte aber zu keinem Tor geführt, da der Schiri eine Abseitsposition des vor Jonas stehenden Holzhäusers klar erkannt hatte. Auch wir hatten noch eine erwähnenswerte Situation. David hatte sich im Zweikampf wieder einmal den Ball erobert und steuerte den 16-er der Eintracht an. Kurz vor der Strafraumlinie, so sah es jedenfalls der Referee, wurde er von einem seitlich anstürmenden Verteidiger von den Beinen geholt. Ähnliche Situation wie am Ende der ersten Hälfte für Holzhausen. Der Schiri wollte das Spiel nicht auf diese Weise entscheiden. Raphael legte sich nach Absprache mit Stefan den Ball zurecht, schoss ihn aber ohne Schmackes in die Beine der Abwehrmauer und die gute Möglichkeit, vielleicht doch als Sieger den Platz zu verlassen, war vorbei. So dümpelte das Spiel bis zur letzten Minute dahin, ohne das sich noch eine der Mannschaften größere Vorteile verschaffen konnte. Der Abpfiff kam und wir waren eigentlich gar nicht so unzufrieden mit dem erreichten Ergebnis. Unterm Strich gibt es sicher noch viel zu tun, aber der Anfang beim Aufstiegsaspiranten Eintracht Holzhausen ist erst einmal vollbracht.

Uwe Krost