Startseite  Spielberichte  Saison 2013/14  02.09.2013 Pokalspiel

WSG Leipzig Mitte gegen 1.FC Lok

Zum Spiel erschienen: Raphael, Michael K., Mathias, Christian Sch., Max, Marcus, Maik, Stefan

Trainer und Verantwortliche; Heiko, Rainer und Uwe K.

Die Start-Acht

Tor: Max

Abwehr: Christian, Mathias, Michael K.

Mittelfeld: Marcus, Stefan, Raphael, Maik

Sturm:

Wechselspieler:

 

Zuschauer: 18

 

Kurzbericht:

01. Minute 0 : 1

07. Minute 0 : 2

11. Minute 0 : 3

20. Minute 0 : 4

29. Minute 0 : 5

31. Minute 0 : 6

35. Minute 0 : 7

38. Minute 0 : 8

55. Minute 0 : 9

60. Minute 1 : 9 Maik

68. Minute 1 : 10

 

Mit letztem Aufgebot auf verlorenem Posten

Nach dem letzten wirklich guten Auftritt unserer Mannschaft bei Energetik, hatten wir die Hoffnung mit einem ähnlichen Aufgebot auch im Pokalspiel gegen die Loksche aus Probstheida einigermaßen bestehen zu können.

Diese Hoffnung zerplatzte wie eine Seifenblase beim Blick in unsere Kabine 10 Minuten vor Spielbeginn. Acht wackere Mitstreiter wollten (oder sollten) sich der blau-gelben Armada des 1.FC LOK entgegenstemmen? Das konnte doch nicht sein! Aber es blieb auch zum Anpfiff bei dieser Konstellation. Kein weiterer Spieler ließ sich blicken und so nahm das Unheil seinen Lauf. Mit dem ersten Angriff des Gegners fiel das 0:1. Weitere 6 sollten ihm in der ersten Halbzeit folgen. Wir kamen teilweise gar nicht aus unserer Hälfte heraus und wurden oft an unserem eigenen Strafraum festgenagelt. Ob die Bälle herausgespielt oder geschlagen wurden, sie endeten meistens beim Gegner, der schon an der Mittellinie mit seiner letzten Reihe stand. Kontern zwecklos, auch wenn Maik ab und zu an den Ketten zog. Er blieb der einsame Rufer in der Wüste. Der gegnerische Torwart hätte eigentlich Kaffeetrinken gehen können. Er blieb beschäftigungslos. Wenn Lok nicht teilweise am eigenen Unvermögen und an unserem Max gescheitert wäre, hätten wir gut und gerne zur Halbzeit das Endresultat vom Markkleebergsspiel bereits gehabt. Die Halbzeitansprache fiel kurz aus. Alle sprachen von einem Trainingsspiel, aus dem man nur lernen könne, z.B. das Kurzpassspiel, da uns der Gegner ja permanent auf den Senkeln herumtrat und die Abspiele schnell ablaufen mußten. Die zweite Halbzeit war drei Minuten alt, da ging der Torreigen weiter. Danach ließ sich Lok Zeit. Sie wechselten ja bereits zur Halbzeit, dank ihres üppigen Aufgebotes, durch. Und wir hatten etwas Ruhe, da der Spielfaden etwas gerissen schien bei unseren Gästen. Sage und schreibe volle 17 Minuten konnten wir uns den Gegner vom Leib halten, dann schlug es zum 0:9 ein. Jetzt wechselte der 1.FC LOK zwei Feldspieler ohne Ersatz aus. Ein Novum, aber durchaus nachvollziehbar. Man hatte ein Einsehen mit unseren bescheidenen fußballerischen Mitteln und die Loksche muß am Freitag zum Tabellenkonkurrenten nach Wahren.

Da sollte es doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir diese Chance nicht nutzen würden. Und tatsächlich trug uns ein Angriff über die Mittellinie und darüber hinaus an des Gegners Strafraumgrenze. Marcus erkämpfte sich im Zweikampf den Ball, ging auf die Grundlinie und auf den 5 Meterraum zu und passte den Ball am Torwart vorbei genau auf den einlaufenden Maik, der die Pille nur noch einschieben mußte. Da war das Ehrentor. Nicht mehr und nicht weniger. Das es dann doch noch zweistellig wurde, hatten wir einem zu ehrgeizigen Lok-Spieler zu verdanken, der mehrfach bereits versucht hatte unser Tor einzuschießen, aber sich teilweise selber im Weg stand. In der 68.Minute hatte er das Glück des Tüchtigen und zwei Minuten später pfiff der Mann in Grau das viel zu einseitige Spiel endlich ab.

Schwamm drüber und auf ein Neues im nächsten Punktspiel. Dann aber hoffentlich wieder mit voller Kapelle.

Uwe Krost