Startseite  Spielberichte  Saison 2012/13  19.04.2013 Punktspiel

WSG Mitte gegen Stahlfeuer

Zum Spiel erschienen: Maik Sch., Uwe K., Heiko, Raphael, Rainer, Michael D., Marcus, Michael K., Christian Sch., Mario, Philipp und Stefan

Die Start-Neun

Tor: Philipp

Abwehr: Christian, Michael D., Marcus

Mittelfeld: Maik Sch., Raphael, Michael K., Stefan, Mario

Sturm:

Wechselspieler:

 

Zuschauer: 21

 

Kurzbericht:

17. Minute 0 : 1

24. Minute 0 : 2

 

Stahlfeuer auch ohne "Stahlfeuer" siegreich

Das erste Spiel im Jahr 2013 sollte nach der langen Zwangswinterpause die im Hallentraining gestählten Krafte wieder zum Einsatz bringen, die vielen Rekonvaleszenten aus dem letzten Jahr wieder in den Schoß der Mannschaft zurückholen und damit eine schlagkräftige Truppe bilden, die in der Rückrunde nochmal allen zeigt, wo der Bartel den Most herholt (sprich die Tabelle von unten aufrollen). Nun ja man kann ja mal träumen.

Die Realität am Freitagabend sah jedenfalls ganz anders aus. Was heißt anders. Eigentlich genauso wie in der gesamten Hinrunde. Ein Häuflein von 9 Spielern stand 18:30 Uhr auf dem Feld und stellte sich mal wieder selbst auf.

Wenigstens konnte diesmal Philipp als echter Torhüter die Reihen "verstärken". Wiedereinmal konnte daher nur die Spieltaktik heißen: Alles verteidigt die 0 und vielleicht gelingt einmal ein Konter, der uns Erfolg bringt.

Nach einer Viertelstunde war dieser Plan gescheitert. Eine Flanke in unseren Strafraum wurde durch einen Gegenspieler mehr zufällig als beabsichtigt mit dem Hinterkopf verlängert und der Ball landete im Tor. Natürlich frustrierend, da bis dahin auch nicht viel los war mit unserem Gegner. Er war nur 2 Mann mehr auf dem Platz.

Wir versuchten Ruhe in unsere Aktionen zu bekommen, aber das war nicht einfach. Nach vorn ging so gut wie nichts. Unsere Abwehrschläge landeten meist beim Gegner oder wenn wir den Ball erkämpften, dann blieb er nicht lange in unserem Besitz. Stefan versuchte in Einzelaktionen den Ball zu halten um einen zaghaften Aufbau unseres Spieles voranzutreiben. Allein es blieb in Ansätzen hängen. Nach ca. 20 Minuten konnten wir uns etwas aus der Umklammerung befreien und ein Angriff über unsere linke Angriffsseite endete mit einer Flanke direkt auf unseren rechts im Strafraum völlig freistehenden Raphael. Doch er konnte diesen Ball aufgrund auch der Platzverhältnisse nicht verwerten. Der Ball trudelte am rechten Torpfosten ins Aus. Danach versuchten wir zeitweise durch eine Eckballserie uns sogar im gegnerischen Strafraum etwas festzusetzen, ohne dass uns jedoch irgend etwas Verwertbares gelungen wäre. So kam es wie es dann in solchen Situationen immer kommt. Ein Angriff von Stahlfeuer, fünf Minuten vor der Halbzeit, wurde an unseren Strafraum geschlagen, der Ball zu kurz abgewehrt und ein gegnerischer Spieler nahm den Abpraller mit dem rechten Außenrist (nicht mal voll getroffen). Der Ball trudelte über Philipps Hände ins, aus seiner Sicht, linke untere Eck. Da ihm noch eine Traube Spieler die Sicht genommen hatte, konnte so dieser "Kullerball" ins Netz gelangen. Es war zum K.... Der Gegner war seinen Namen nicht wert und dennoch stand es zur Halbzeit 2:0 für ihn. Sehr ärgerlich kamen unsere Jungs vom Feld. Eine einigermaßen komplette Truppe unsererseits hätte hier durchaus mithalten können, aber was sollte es.

Wichtig war, dass sich jetzt alle beruhigten und wir wieder Ordnung in unser Spiel brachten. Das Spiel ging zerfahren auf beiden Seiten weiter. Ca. 5 Minuten nach Wiederanpfiff wurde Markus mit langem Pass angespielt und obwohl sich eine Abseitsstellung nicht verleugnen lies, pfiff der Schiri nicht und Markus hatte nur noch den Torwart vor sich. Leider nutzte er diese Chance zum Ausgleich nicht und verzog meilenweit überhastet. Unsere zweite Chance, deren aber keine mehr folgen sollte. Wir verloren Mitte der zweiten Halbzeit Mario wiedereinmal mit Dauerkrampf im Bein und so mußten nun 7 Feldspieler und ein Torwart das Spiel zu Ende bringen. Da der Gegner aus seiner absoluten Überzahl keine weiteren Tore erzielte, war in erster Linie natürlich der aufopferungsvollen Abwehrschlacht unserer verbliebenen Mannen zu verdanken, dem Glück (ein Weitschuß tuschierte die Lattenoberkante kurz vor Schluß - Philipp hatte ihn "gesehen") aber hauptsächlich der einfalls-und planlosen Spielweise des Gegners. Diese schienen am Schluß auch froh zu sein heute einen zwangsläufig noch schwächeren Gegner vor die Flinte bekommen zu haben. Jede andere Mannschaft hätte denen mächtig einen eingeschenkt. Nicht mal das traditionelle "Stahl -Feuer" erklang nach Spielschluss.

Also legen wir wieder einmal den Mantel des Schweigens über das Spiel und harren hoffentlich positiverer Ergebnisse in der nächsten Woche. Möglichst mit 11 ( in Worten E l f) Mann vom Anstoß weg.

 

Uwe Krost