Startseite  Spielberichte  Saison 2012/13  13.08.2012 Punktspiel

LVB Heiterblick gegen WSG Mitte

Zum Spiel erschienen: Thomas, Uwe K., Maik, Heiko, Philipp, Rainer, Michael D., Marcus, Raphael, Stefan, Michael K., Siggi, Christian Sch., Slawi und Mario

Die Start-Elf

Tor: Slawi

Abwehr: Christian Sch., Rainer, Mario

Mittelfeld: Michael K., Stefan, Michael D., Raphael, Marcus

Sturm: Siggi, Philipp

Wechselspieler:

 

Zuschauer: 12

 

Kurzbericht:

15. Minute 1 : 0

19. Minute 2 : 0

34. Minute 3 : 0

47. Minute 3 : 1 Raphael

54. Minute 4 : 1

56. Minute 4 : 2 Raphael (Hand-Elfmeter)

63. Minute 5 : 2

67. Minute 5 : 3 Philipp (Foul-Elfmeter)

 

LVB - Die Zweite - Klappe

Die Spielansetzung wollte es so. Nach dem Freitagspokalspiel trafen wir nach 72 Stunden wieder auf unsere Gegner von LVB Heiterblick. Diesmal hatten sie jedoch das Heimrecht und empfingen uns pünktlich 18:30 Uhr auf gut bespielbaren Untergrund. Ein Schiedsrichter hatte auch den Weg an die "Neue Linie" gefunden und so konnte es losgehen. Da Christian uns leider montags nicht unterstützen kann, mußte wieder umgestellt werden und Philipp rückte aus dem Tor in die Sturmspitze. Unser Tor blieb natürlich nicht verweist, sondern Slawi besetzte diese Position. Micha. K. vervollständigte unser Team und so waren 11 Mann auf dem Platz. Leider war aber auch LVB zu unserem Leidwesen mit voller Kapelle auf dem Rasen und hatte darüber hinaus noch einige Wechsler im Köcher.

Das Spiel begann wie am Freitag mit schwungvollen Angriffen der LVB´er und unsere Elf sah sich sofort in die Defensive gedrängt. Sobald wir in Ballbesitz kamen, wurde der ballführende Spieler sofort unter Druck gesetzt und ein Aufbauspiel war kaum möglich. Viele Bälle wurden dadurch nicht punktgenau nach vorn gespielt und Stefan und vor allem Philipp hatten kaum Möglichkeiten den Ball unter ständigem Pressing der Verteidigung kontrolliert anzunehmen und weiter nach vorn aufzubauen.

Die ersten Chancen des Gegners konnten von uns noch zerstört werden, aber in der 15.Minute spielte sich der Linksaußen von links kommend an unserer Strafraumgrenze entlang, ohne von unserer Hintermannschaft entscheidend genug gestört zu werden, bis er in Schußpositon ca. von der 16 Meter-Linie ins linke Eck abzog und den Ball versenkte. Wir hatten uns noch gar nicht wieder richtig gesammelt, da klingelte es bereits zum 2.Mal. In der 19.Minute wurde ein langer Ball in den Rücken unserer Abwehr gespielt, wobei Christian S.und Slawi jeweils eine nicht so gute Figur dabei machten. Der dem Tor entgegenlaufende Stürmer schlug press mit Slawi, der statt sich quer zu legen mit dem Fuß klären wollte. Der Stürmer hielt konsequenter dagegen und danach war das Tor leer. 0:2 aus unserer Sicht.

Das wars, konnte man jetzt sagen, denn auch in den nächsten Minuten sah unser Spiel nicht danach aus hier etwas biegen zu können. Stefan und Raphael mühten sich immer wieder die Mittelfeldachse nicht ganz untergehen zu lassen und füllten immer wieder die Lücken. Aber leider brachte das unserer Mannschaft zwar etwas Entlastung, aber in Richtung gegnerischer Strafraum waren wir mit unserem Latein am Ende. Im Gegenteil. Wie am Freitag kassierten wir wieder kurz vor dem Pausenpfiff ein Tor. Ein ungefährtetes Zuspiel des Gegners an unseren Strafraum. Der Spieler, der im Moment keinen Anspielpartner fand, konnte in aller Ruhe den Ball annehmen und warten bis ein weiterer Spieler auf Zuruf diesen wieder aus ca 16 Metern ins linke Eck schoss.

Der Halbzeitpfiff erlöste uns für den Moment und alle kamen an den Spielfeldrand um sich die Wunden zu lecken. Die Tore waren viel zu einfach gefallen, das war allen klar. Das Stürmchen hing in der Luft, da fast nur hohe lange Pässe geschlagen wurden, die niemand verwerten konnte. Es mußte etwas passieren, sonst drohte eine mächtige Schlappe.

Da kein Wechsel wieder einmal möglich war (und es wären gern einige mal runtergegangen) mußten alle die Zähne zusammenbeißen. Nun, der Gegner wechselte jetzt ab und zu ein und aus und wir kamen besser ins Spiel. Natürlich hatte Heiterblick weiterhin hochkarätige Chancen und schoß die Bälle wie auch schon in der 1.Halbzeit einige Male aus bester Position übers oder am Tor vorbei bzw. Slawi klärte. Aber wir konnten uns jetzt besser freimachen und versuchten im Konterstil den immer mehr aufgerückten Gegner zu bespielen. So ein genialer Konter gelang uns in der 47. Minute. Stefan hatte sich auf unserer linken Abwehrseite in Richtung Mittellinie durchgetankt und sah Raphael auf der rechten Seite in Position laufen. Ein herrlicher Paß in den Fuß von Raphael folgte und dieser setze nach kurzem Lauf den Ball aus ca 2o-25 Metern direkt auf das Tor. Der Torwart, der bis dahin nichts zu tun hatte, war dem Ball entgegengelaufen und konnte gegen diesen sofort scharf halbhoch geschossenen Ball nichts ausrichten. Ein Tor wie aus dem Nichts. Die Straßenbahner behielten die Ruhe und in der 54. Minute erhielten sie einen Freistoß aus zentraler Position ca 18 Meter vor dem Tor. Der Schütze schlug den Ball über die Mauer und über Slawis emporgerissene Arme. 4:1. Alter Abstand. Aber nicht lange. 2 Minuten später zeigte der Schiri auf den Elfmeterpunkt im Strafraum des Gegners. Handspiel. Klare Sache. Raphael trat mit der Sicherheit des ersten Treffers an und vollendete wieder. LVB wollte es nicht wahrhaben, hatten sie doch das Spiel im Griff und trotzdem schon 2 Treffer bekommen. Wütend erfolgte Angriff auf Angriff und unsere Jungs hatten Schwerstarbeit zu verrichten. In der 63. Minute gelang LVB dann doch noch das fünfte Tor, als ein Schuß wieder aus ca 18 Metern aus zentraler Position Slawi über die Finger strich. Was sollte es?! Immerhin gelang uns das letzte Tor, denn der Schiri, der heute einen WSG-Tag hatte, pfiff uns noch einen Elfer. Diesmal sollte es ein Foulelfmeter sein. Stefan hatte eine leichte Berühtung gespürt, doch der Schiri sah grobes Foulspiel und so trat Philipp an und versenkte den Ball zum 3:5-Endstand aus unserer Sicht. Ja, immerhin hatten wir die zweite Halbzeit 3:2 für uns entschieden, aber dafür können wir uns nichts kaufen. Wir haben Moral gezeigt und uns nicht abschlachten lassen. Das sollte doch für die nächsten Spiele wieder Mut machen.

Uwe Krost