Startseite  Spielberichte  Saison 2011/12  21.05.2012 Punktspiel

LSV Stahlfeuer gegen WSG

Zum Spiel erschienen: Rainer, Uwe K., Michael K., Michael D., Philipp, Raphael, Marcus, Stefan, Dennis, Sebastian und Slawi

Die Start-Neun

Tor: Philipp

Abwehr: Michael K., Rainer, Sebastian

Mittelfeld: Slawi, Stefan, Raphael, Marcus

Sturm: Dennis

Wechselspieler:

 

Zuschauer: 30

 

Kurzbericht:

55. Minute 1 : 0

 

Das Ergebnis war noch das Beste

Es ist mittlerweile bei unserer Mannschaft gute Sitte geworden und es hat sich sicher auch bereits in der gesamten Liga herumgesprochen, dass unsere Elf diesen Namen eigentlich nicht mehr verdient. Zum x-ten Male liefen wir wieder zu Beginn des Spieles mit 9 Spielern zum Punktspiel an der Roschkampfbahn auf. Wieder bildeten fast die gleichen Spieler das Gerüst unserer Truppe, welche auch an den vergangenen Spieltagen im April und Mai die blau-gelben Farben der WSG vertraten. Ein Blick auf die Aufstellung des Gegners mit 3 bis 4 Wechselspielern tat sein Übriges. So mußten wir wieder mal von Anfang an unser Heil in einer verstärkten Abwehrarbeit suchen. Dabei stand Philipp, der diesmal wieder unser Tor hütete, von Anfang an im Mittelpunkt des Geschehens. Er mußte ständig hellwach sein um den Angriffen des Gegners seinen Körper entgegenzustellen und seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Unsere Abwehr, mit Rainer im Zentrum als letzter Mann, Micha K., Slawi und Sebastian hatten, unterstützt von Raphael und Marcus als Pendler zwischen den Fronten, alle Füße voll zu tun um sich den ständig anrollenden Wellen der Roten entgegenzustemmen. Vorn versuchten Stefan und Dennis so etwas wie einen Sturm zu erzeugen, der sich aber in Einzelaktionen meist mit langen Pässen auf Dennis erschöpfte. Da Dennis ohnehin durch seine Verletzung weiterhin gehandicapt war, hatte die Abwehr relativ leichtes Spiel mit unserem Pseudoangriff. Stefan rieb sich meistens schon im Mittelfeld auf und büßte wie auch Raphael seine Kraft mit Löcher nach hinten zustopfen ein. Der Gegner war ständig present und ließ so gut wie keine kreative Entfaltungsmöglichkeit unseres Teams zu. Nach ca. 15 Minuten verstärkte Micha D. unsere Reihen und Rainer konnte etwas aufatmen. Dennoch war keine große Entlastung zu spüren. Nur mit Glück und Geschick konnten wir den Gegner, teilweise in allerletzter Sekunde, am Torjubel hindern bzw. vergaben sie aus den ausichtsreichsten Postionen ihre totsicheren Chancen.

Die Halbzeit, von uns herbeigesehnt wie ein kühles Blondes, kam und wir hatten ein 0:0 gehalten, von dem Keiner so richtig wußte wie es zustandegekommen war. Die nunmehr 10 tapferen Kämpfer übten sich in ironischen Sarkasmus über das Ergebnis und machten sich Mut auch die 2.Halbzeit einigermaßen mit erhobenem Kopf zu bestreiten.

Nach gespielten 5 Minuten hatte man nun den Eindruck, dass der Gegner jetzt Ernst machen wollte. Wir kamen so gut wie nicht mehr über die Mittellinie und bei jedem Ball der von allen Seiten in den Strafraum und von dort aufs Tor kam, konnte man als Zuschauer der WSG nur die Augen schließen und die Luft anhalten. Philipp, der bis dahin souverän wirkte, hatte jetzt auch einen kleinen Aussetzer, als ein Schuß aus ca 18 Metern, den er meinte gesehen zu haben, an den linken Innenpfosten knallte, aber quer ins Feld zurücksprang. Dieses Glück war ihm dann drei Minuten später nicht mehr hold. Micha K. hatte sich bei einem Zweikampf die Nase verletzt und mußte das Spielfeld zur Behandlung verlassen. Kaum war Micha außerhalb des Feldes, rollte ein Angriff direkt Richtung Zentrum unserer Abwehr. Diese hatte sich noch nicht gedanklich auf die neue personelle Situation eingestellt, sprich keiner griff den Gegenspieler an. Sebastian hatte als Erster die Situation erkannt, konnte aber den Schuß aufs Tor nur mit einem Handspiel, kurz vor dem Strafraum, unterbinden. Micha, dessen Blutung sich einfach nicht stillen ließ, mußte ohnmächtig mit anschauen, wie sich ein Spieler von Stahlfeuer den Ball zurechtlegte und ihn dann links an unserer Mauer vorbei ins linke untere Eck schlenzte. Da war es nun passiert. Die Moral, die bis dahin noch ganz gut stimmte, drohte zu scheitern. Dennis konnte an der Mittellinie eigentlich sein Bett aufbauen, da den Bällen, die aus der Abwehr teilweise planlos geschlagen wurden, nachrennen nicht lohnte. Stahlfeuer schnürrte uns teilweise so ein, dass zum Teil eine Ecke der Anderen folgte und die Bälle wie Bummerangs wieder zurückkamen. Ein Konzept war nicht mehr zu erkennen. In solchen Fällen helfen in der Regel Auswechslungen. Und ich denke, jeder von den 10 Mann wäre gerne zeitiger vom Platz gegangen. Aber.....

Weiterhin mit viel Glück und dem entsprechenden Unvermögen von Stahlfeuer, die die Chancen im Dutzend reihenweise vergaben, erreichte uns der Schlußpfiff. Wir hatten in der 2.Halbzeit, zweimal in Richtung gegnerisches Tor geschossen. Mehr gab es nicht zu vermelden. Das Ergebnis spiegelte keinesfalls den Spielverlauf wieder, aber das konnte uns nur recht sein. Alle waren sich einig, dass es das bisher schwächste Spiel unserer Mannschaft war, aber was soll man machen, bei den personellen Voraussetzungen. Wir hoffen wieder einmal auf Verstärkungen der so gebeutelten Truppe im nächsten Spiel. Denn nicht vergessen!!! Am Freitag kommt Brainstorm!!! Da war doch noch was?!

Uwe Krost